Pflanzenkrankheiten
Nicht nur Pflanzen in der Wohnung, sondern auch Pflanzen die man draußen im Garten oder auf dem Acker ausgebracht hat, können von Planzenkrankheiten befallen sein. Doch was versteht man unter diesen Krankheiten?
Man kann bei diesem Thema gut unterscheiden und die verschiedenen Pflanzenerkrankungen grob in drei Bereiche einteilen:
1. Bakterienkrankheiten:
Wenn sich Pflanzen mit Bakterien infizieren, kann das für die Pflanze und andere Pflanzen sehr ansteckend sein. Oft muss man solche Krankheiten auch melden. Ein bekanntes Beispiel für eine Bakterienkrankheit ist der Feuerbrand. Diesen kann man ganz leicht an den verdorrten und nach unten hängenden Blättern erkennen. Ein weiteres Merkmal dieser Krankheit sind die Schleimtropfen des Bakterienschleims, die man an den Knospen beobachten kann.
Meist sind mit Bakterienkrankheiten größere Pflanzen wie Bäume betroffen. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass man die Krankheit nicht weiter verbreitet. Das Schnittwerkzeug muss desinfiziert werden. Zudem erst die gesunden Stellen entfernen und danach die kranken, um eine Übertragung zu vermeiden.
2. Viruskrankheiten:
Im Gegensatz zu den Bakterienkrankheiten können die Viruskrankheiten nicht behandelt werden. Bei den Bakterienkrankheiten kommt im Notfall Antibiotika zum Einsatz, bei den Viruskrankheiten hilft das leider auch nicht. Eine sehr bekannte Viruskrankheit kennt man zum Beispiel unter dem Begriff Apfelmosaikvirus.
3. Pilze:
Wie Pilze Nahrungsmittel oder uns Menschen befallen können, so können sie sich auch auf den Pflanzen niederlassen. Dabei dringen sie aktiv in diese ein und lassen den Pilz von innen entstehen.
Der Vorgang läuft dabei immer gleich ab. Zuerst berührt die Pilzspore zum Beispiel ein Blatt. Herrscht nun ein feuchtes Klima, steht dem Wachstum des Pilzes nichts mehr im Wege.
Ein Wassertropfen löst die Keimung aus. Dadurch siedelt sich der Pilz an der Pflanze an, denn mittlerweile ist die Verbindung zum Pflanzeninneren durch einen Keimschlauch entstanden. Dort angelangt ist der nächste Schritt die Infektion.Durch die vielen Pilzfäden die sich ausbreiten entsteht ein Geflecht.
Letzter Schritt ist die wiederkehrende Sporenbildung. Diese wachsen nun von innen nach außen aus dem Blatt heraus.
Am bekanntesten unter den Pilzen sind wohl die Blattfleckenpilze, die Fäulnispilze, der falsche Mehltau oder der Rostpilz.
Um diesen Pilzen zu Leibe zu rücken, bzw. sie zu verhindern sollte man folgendes beachten:
Feuchtes Klima vermeiden, infizierte Teile der Pflanzen am besten verbrennen (Sporen können mehrere Jahre überleben!). Zudem auf die Hygiene achten, damit eine Ansteckung und weitere Verbreitung ausgeschlossen werden kann.
Helfen diese Maßnahmen nicht sind Pflanzenschutzmittel gegen Pilze erhältlich. Der Fachbegriff dafür lautet Fungizide.
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