Bewerbung

Wenn man sich für eine Ausbildung zur Floristin/ zum Florist entschieden hat, sollte man sich im besten Fall schon ein Jahr vor dem Schulabschluss bei einem Ausbildungsbetrieb bewerben.

Bei diesem Prozess kann man unterschiedliche Quellen nutzen. Offene Stellen sind oft in verschiedenen Zeitungen ausgeschrieben, das Internet gibt Auskunft (Seiten der Arbeitsagentur etc.) oder die Arbeitsagentur direkt.


Manchmal schreibt ein Betrieb aber gar keine Stellen aus. In allen Fällen empfiehlt es sich, die Betriebe telefonisch zu kontaktieren und nachzufragen, ob sie offene Stellen anbieten und man seine Bewerbung hinschicken darf. Das macht zum einen einen sehr guten Eindruck, zum anderen kann man gleich den Namen des Ansprechpartners erfahren, an den man die Bewerbung dann richtet. Und ein weiteres Plus, man spart Bewerbungsmappen, denn man weiß genau, wer jemanden sucht.

Hat man dann die entsprechenden Adressen und Ansprechpartner schreibt man die Bewerbung mit dem PC.
Dazu gehören auf jedenfall folgende Elemente:

Anschreiben:

Ganz vorne wird das Anschreiben eingesteckt. Darin sollte man erwähnen, für was man sich bewirbt, danach kurz beschreiben, warum man genau diesen Beruf  bei diesem Betrieb absolvieren möchte. Zum Schluss einen Satz erwähnen, dass man sich über ein persönliches Gespräch sehr freuen würde. Ort, Datum und Unterschrift nicht vergessen!

Lebenslauf:

Ein Lebenslauf gliedert sich in folgende Bereiche:

1. Persönliche Daten:
Hier gibt man den Namen an, Geburtsdatum, Adresse, eventuell Eltern und     Geschwister.

2. Schulausbildung:
Auf der linken Seite stehen die Zeitangaben, rechts die Beschreibung

3. Eventuell Praktikas, Nebenjobs etc.

4. Interessen:
Hier schreibt man mindestens zwei Dinge auf, die man gerne macht

5. Ganz wichtig ist auch hier die Unterschrift mit Ort und Datum

6. Foto:
Auf die rechte obere Ecke gehört ein Foto von dem Bewerber. Dieses sollte von guter Qualität sein und hauptsächlich das Gesicht ab circa dem Schlüsselbein zeigen.Zu achten ist auf ein angemessenes Oberteil und eine gute Frisur. Am besten mit Klebesticks hinten ankleben, auch auf die Rückseite gehört der vollständige Name.

7. Ganz wichtig ist, dass der Lebenslauf die Wahrheit über den Lebenslauf enthält und lückenlos ist. Eventuelle Praktikas etc. kann man gleich mit einer Kopie nachweisen oder bei vielen Tätigkeiten auch den Vermerk machen, dass man die Nachweise gerne auf Anfrage schickt.

Beglaubigte Zeugniskopien:
Meist schickt man das aktuellste Zeugnis, manchmal auch zudem das vorige an den Betrieb

Wird man schließlich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, darf man sich erstmal freuen, denn das bedeutet, dass man in die engere Auswahl des Betriebs gekommen ist.
Nun muss man den Chef nur noch persönlich von sich überzeugen.
Dazu ist auf jedenfall das äußere Erscheinungsbild wichtig, denn der erste Eindruck ist sehr entscheidend. Kaputte Kleider mit Löchern etc. sind tabu.
Man sollte sich schon etwas schick machen und nicht im Freizeitlook auftauchen. Insgesamt sollte man gepflegt sein und das Deo nicht vergessen.

Zudem sollte man sich vor dem Gespräch zum Beispiel im Internet über das entsprechende Unternehmen informieren. Zusätzlich ist es sehr von Vorteil, wenn man sich noch eine oder zwei Fragen überlegt, die man dem Chef im Bewerbungsgespräch dann stellen kann. Das vermittelt Interesse und macht einen sehr guten Eindruck.

Ganz wichtig im Gespräch ist dann die freundliche offene Art.
Freundlichkeit ist sehr bedeutend, denn im Beruf der Floristin gibt es auch sehr viel Kundenkontakt. Zur Begrüßung auf jeden Fall die Hand reichen und mit Namen vorstellen, zum Schluss auch per Handschlag verabschieden und sich  bedanken.

Dann sollte dem erfolgreichen Ausbildungsstart als Floristin/ Florist nichts mehr im Wege stehen!



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