Pflanzliche Drogen

Für Floristen ist es auch interessant über die Arzneipflanzen, welche sie ja auch verkaufen, Bescheid zu wissen, beziehungsweise zu wissen, was mit diesen Heilpflanzen geschieht.
Im pharmazeutischen Bereich, zum Beispiel in Apotheken, werden Heilpflanzen verarbeitet.
Dort bezeichnet man als Droge hauptsächlich getrocknete Pflanzenteile.
Diese Drogen werden oft einzeln, jedoch auch als Mischung angeboten.Dabei unterscheidet man zwischen folgenden Formen:

Ganzdroge:
Als Ganzdroge werden ganze Teile, wie zum Beispiel Samen oder ganze Früchte, bezeichnet.
Auf lateinisch heißen totus.


Zerstoßene Droge:

Zerstoßene Drohen lauten auf lateinisch contusus.


Gepulverte Droge:
Gepulverte Drogen heißen auf lateinisch pulvis.


Zerschnittene Droge:

Zerschnittene Drogen lauten auf lateinisch concis.


Was die Pflanze angeht, können davon alle Teile verwendet werden:

1.Blattdrogen:
Blattdrogen lauten auf lateinisch Folium, Mehrzahl: Folia. Meist werden Laubblätter verwendet, welche vor der Blütezeit geerntet werden.


2.Blütendrogen:

Blütendrogen heißen auf lateinisch  lateinisch Flos, Mehrzahl: Flores. Blüten werden kurz nach dem Aufblühen geerntet.


3.Fruchtdrogen:

Fruchtdrogen lauten auf lateinisch Fructus. Diese werden meist bei eingetretener Reife geerntet.


4.Krautdrogen:
Krautdrogen heißen auf lateinisch Herba und werden während der Blütezeit oder schon vorher geerntet.


5.Samendrogen:
Samendrogen  lauten auf lateinisch Semen und werden meist reif geerntet.


6.Wurzeldrogen:
Wurzeldrogen lauten auf lateinisch Radix. Diese werden entweder im Frühjahr oder im Herbst geerntet.


7.Wurzelstockdrogen:
Wurzelstockdrogen heißen auf lateinisch Rhizoma und werden wie die Wurzeldrogen im Frühjahr oder im Herbst abgeerntet.

 

Weitere detailliertere Informationen zum Thema pflanzliche Drogen, Teezubereitung und Pflanzenbeschreibung findet man auf unserer Seite zur PKA-Ausbildung.



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